Ausstellung "Weisses Gold" im Kammerhofmuseum Gmunden
Vor genau 500 Jahren fiel durch geschickte Heiratspolitik Böhmen an die Habsburger. Dadurch wurde der Markt für das Hallstätter Salz schlagartig wesentlich vergrößert, was den Aufschwung der Salzkammergut-Salzwirtschaft in den kommenden Jahrzehnten befeuerte. Die uns bekannte Dimension des Salzbergbaus entstand aufgrund dieser Markterweiterung, inklusive der Eröffnung der Saline Ischl, der Soleleitung und dem Aufschwung von Ebensee.
500 Jahre Salzhandel der Habsburger mit Böhmen
Ausstellung "Weisses Gold" im Kammerhofmuseum Gmunden
Vor genau 500 Jahren fiel durch geschickte Heiratspolitik Böhmen an die Habsburger. Dadurch wurde der Markt für das Hallstätter Salz schlagartig wesentlich vergrößert, was den Aufschwung der Salzkammergut-Salzwirtschaft in den kommenden Jahrzehnten befeuerte. Die uns bekannte Dimension des Salzbergbaus entstand aufgrund dieser Markterweiterung, inklusive der Eröffnung der Saline Ischl, der Soleleitung und dem Aufschwung von Ebensee.
Der Verein „Wege des Salzes“, der sich um die geschichtliche Aufarbeitung der Salzlieferungen nach Böhmen bemüht, hatte am 13.3.2026 nach Gmunden ins Kammerhofmuseum geladen, um die Eröffnung einer Sonderausstellung zum Thema zu feiern. Selbstverständlich war auch das Welterbemanagement Hallstatt vor Ort, begleitet von Wissenschaftlern des Naturhistorischen Museums NHM, die in Hallstatt Forschung betreiben.
Eine bemerkenswert hochkarätige Gästeliste aus Politik und Wissenschaft - angeführt von LH Thomas Stelzer – und eine prall gefüllter Veranstaltungssaal zeigten, wie wichtig und aktuell das Thema für Oberösterreich ist. Die Feierstunde mit interessanten Ansprachen und Vorträgen eröffnete die Sonderausstellung „Weisses Gold“ und endete mit einem traditionellen und schmackhaften Schiffer-Gulasch.
Die Ausstellung im Kammerhofmuseum ist noch bis 12.4.2026 öffentlich zugänglich und mit vielen Exponaten und Schautafeln ein lohnendes Ausflugsziel